Hockeymannschaften des HSP nahmen mit der Unterstützung des Sportreferats am diesjährigen Marburger
Das vom Gießener Hochschulsport ausgerichtete Freundschaftsturnier fand wie jedes Jahr auf dem Kunstrasen neben dem Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg statt. Unter dem Motto „Tatort Hockey“ wurde von Freitag 19.04. bis Sonntag 21.04. „ermittelt“. Als Sieger standen am Ende die Ermittler aus München fest.
Die Münsteraner Delegation bestand aus zwei Mannschaften, die sich entsprechend des Tatort-Mottos nach Kommissar Thiel und Pathologe Börne benannt hatten. Unter der Führung der Kapitäninnen Lea und Jana schlugen sich die beiden bunt gemischten Teams in einer starken Konkurrenz wacker und erzielten am Ende den 8. und 9. Platz von insgesamt 20 teilnehmenden Teams.
Auch auf der Players-Night in einem nahegelegenen Club konnte Münster dank des Hula-Hoop-Reifen-Talents von Pavla aus dem Ermittlerteam Thiel überzeugen.
Die beiden Kapitäninnen Jana und Lea, die beide erst im Oktober beim HSP mit dem Hockeyspielen begonnen haben, zogen ein durchweg positives Fazit: „Dank einer fantastischen Organisation durch die Gießener Gastgeber, wider Erwartens gutem Wetter und einem tollen Teamspirit bei den Münsteraner Ermittlerteams ist das Turnier ein Highlight im jährlichen Turnierbetrieb!“
Also: Bis zum nächsten Jahr!Neue HP des Sportreferats
In kürze wird die Internetpräsenz des Sportreferats auf der Homepage des AStAs zu finden sein.
Momentan wird die Seite aber noch etwas verbessert.
Ju-Jutsu Hochschulsportstudis in Simmerath
Die Landeseinzelmeisterschaften im Ju-Jutsu Fighting fanden dieses Jahr in Simmerath statt.
Drei Studierende vom Hochschulsport Münster nahmen unter Begleitung von Coach Johann Niesen und mit finanzieller Unterstützung durch das AStA Sportreferat daran teil.
Für Julius Schütte (Soziale Arbeit, KatHo Münster) war es das erste Mal auf dem Wettkampfparkett. Bei den Herren -77kg sah er sich in der stark besetzten Klasse einer großen Konkurrenz gegenüber. In spannenden Kämpfen konnte Schütte seine Stärken in Part I (Schläge und Tritte) ausspielen und diesen Part deutlich dominieren. Nachdem ihn ein sehr erfahrener Wettkämpfer aus Hürth in die Trostrunde verwiesen hatte, konnte er aber leider nicht mehr an seine vorherigen Leistungen anknüpfen und verlor den nächsten Kampf. Dennoch war es ein sehr guter erster Wettkampf für den talentierten Kämpfer aus Münster.
Auch für Florian Kleine (Jura, Uni Münster), der sich im vergangenen November auf dem Pader Cup den 2. Platz erkämpft hatte, war es die erste Landesmeisterschaft. Bei den Herren -85kg hatte auch er es mit einem starken Teilnehmerfeld zu tun. Das zeigte sich schon im ersten Kampf, in dem es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Kleine und dem Gelsenkirchener Wettkämpfer kam. Kleine konnte wieder einmal erfolgreich seinen Tomoe nage (Kopfwurf) einsetzen und dominierte auch im Bodenkampf deutlich. Leider musste er sich am Ende mit 9:12 Punkten gegen den späteren Drittplatzierten geschlagen geben. In der Trostrunde verlief der Kampf ähnlich unglücklich, sodass es dieses Mal nicht für einen Platz auf dem Treppchen reichte.
Etwas besser lief es für Trainerin Monika Wittmann (Theologie, Uni Münster), die nach 5-jähriger Wettkampfpause bei den Damen -62kg startete.
Dort sah sich die erfahrene Wettkämpferin aus Hessen der dreifachen Deutschen Vizemeisterin Sandra Palm aus dem gastgebenden Verein gegenüber. Der Schlagabtausch zwischen den beiden alten Rivalinnen war über die 3 Minuten Kampfzeit hinweg völlig ausgeglichen. Kurz vor Schluss konnte Palm leider die entscheidenden Punkte holen, sodass Wittmann den Kampf knapp verlor. Im Kampf um Silber fand sie gegen die Wuppertaler Judokämpferin kein Konzept, sodass es am Ende 14:14 stand. Durch eine Verwarnung nach Ablauf der Kampfzeit wegen passivem Verhalten im Wurfbereich bekam Wittmann einen Strafpunkt, sodass ihre Gegnerin zur Siegerin erklärt wurde.
So holte sich die Münsteraner Studentin am Ende die Bronzemedaille und die Qualifikation für die Westdeutsche Einzelmeisterschaft am 5./6. Mai 2013 in Erbach (Odenwald).
Das Sportreferat ermöglicht der Hockeymannschaft des HSPs fahrt nach Frankreich
Vom 28.02. bis zum 03.03. waren eine Damen- und eine Herren-Hockeymannschaft des Hochschulsports zu Gast in Nancy, um unter dem Motto „Mittelalter“ statt Schwertern die Hockeyschläger zu schwingen.
Der Donnerstag und Freitag konnten noch in Ruhe für die Erkundung der Stadt – von der Place Stanislas bis zum Pépinière Park – genutzt werden, bis es am Samstag um elf Uhr für die zehn Herren galt zum Angriff zu blasen. Mit ihrer bunten Mischung von Regionalligaspielern bis hin zu blutigen Anfängern schlugen sie sich gegen ihre sieben Gegner sehr gut und landeten zum Schluss sogar im Finale, was leider im Siebenmeterschießen gegen die motivierten Gastgeber verloren ging. Dem Spaß tat das allerdings keinen Abbruch.
Auch die sieben Burgfräuleins des HSP konnten sich erfolgreich gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen und ließen sich keinesfalls zum Narren machen. Da es hier nur drei verschiedene Teams gab, wurden auf dem Feld keine Plätze ausgespielt, der Spaß und der kulturelle Austausch zwischen den verschiedenen Spielerinnen stand im Vordergrund.
Für Samstagabend hatten die Recken von Nancy ein üppiges Mahl im irischen Schloss vorbereitet und ließen den Abend so für alle mit Videos, etwas Wein und freundschaftlicher Geselligkeit ausklingen.
Sonntag folgten dann in fast alter Frische die letzten Spiele, die Organisation vor Ort war immer noch top. Bevor alle dieses tolle Sportwochenende auf der langen Heimfahrt nochmals Revue passieren ließen, wurde das Münsteraner Gastgeschenk überreicht. Zudem bekam jedeR der mitgefahrenen MünsteranerInnen noch etwas mit auf den Weg – eine neue „Rüstung“ für jedeN, die die SpielerInnen in verschiedenen Farben an diese Tage in Nancy erinnern sollen.
Alles in allem war es eine galant gelungene Veranstaltung für alle, die mit ihren gesellschaftlichen Freuden, sportlichen Höhen und Tiefen und natürlich den TeilnehmerInnen selbst jeden Meter des langen Fahrtweges wert war.

